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07/06/98

EHF-Pressekonferenz

Unmittelbar nach der Auslosung für die WM-Qualifikationsgruppen hielt die Europäische Handball-Föderation (EHF) am Sonntag, 7. Juni, vor den beiden Finalspielen der Männer-EM 98 in Bozen eine Pressekonferenz ab. Dabei bedankte sich EHF-Präsident Staffan Holmqvist bei den Organisatoren, gratulierte zur großartigen Veranstaltung und hob namentlich OK-Chef Ralf Dejaco und Pressechef Stefan Peer hervor. Vor allem die letztlich ausgezeichneten Arbeitsbedingungen in Bozen und Meran gaben Anlaß zu vielen positiven Rückmeldungen seitens der rund 300 anwesenden Medienvertreter. Holmqvist hob anläßlich seines Statements hervor, daß es sich in Südtirol um eine erstklassige, sportlich ausgeglichene Veranstaltung gehandelt hat, gelang es doch z. B. dem Elftplazierten Italien den späteren Finalisten Schweden zu schlagen. EHF-Generalsekretär Michael Wiederer verwies auf die kommenden großen Events in Europa, die im Sommer stattfindenden Junioren-Weltmeisterschaften in Österreich (Junioren) bzw. der Slowakei (Juniorinnen). Im Dezember folgt als letzter Höhepunkt des Jahres 1998 die dritte Frauen-EM in Holland (11. bis 20. Dezember). OK-Präsident Ralf Dejaco bedankte sich bei den 500 freiwilligen Mitarbeitern, die mit dazu beigetragen haben, daß die EM zu einem Erfolg wurde. Zufrieden zeigte er sich mit der Zuschauerresonanz, wobei Besuch aus Deutschland, aber auch anderen europäischen Handball-Hochburgen besonders dazu beige-tragen hatten. Insgesamt besuchten über 70.000 Handball-Fans die 38 Spiele in Bozen und Meran. Dejaco erwähnte auch die hervorragende Kooperation mit den Verantwortlichen der EHF sowie dem italienischen Handball-Verband (FIGH). Dieser hatte mit der Novität anläßlich einer EM, den zentralen Treffpunkt eines "Club Italia" (im Hotel Mondschein/Luna in Bozen) zu einem Höhepunkt außerhalb der sportlichen Wettkämpfe in den Hallen gesorgt.

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Bevor es zur WM-Qualifikationsauslosung gekommen war, waren EHF-Präsident Holmqvist, Vize-Präsident Hinrichs und Generalsekretär Wiederer Gäste der AIPS-Sitzung. In einem langen Gespräch wurden unter dem Vorsitz von AIPS-Präsident Günter Pfeistlinger Fragen speziell die Medien-Arbeitsbedingungen bei Europacup-Spielen diskutiert. Bereits im September - im Rahmen der Medientage für die Frauen-EM in Holland - wird es zu einem weiteren Treffen der EHF mit den Vertretern der Sportjournalistenvereinigung kommen.


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